

Wenn selbst Aufstehen zu viel sein kann
Was ME/CFS mit Menschen und Familien macht Dein Partner liegt im abgedunkelten Schlafzimmer. Ohrenschützer. Schlafmaske. Kein Fernseher, keine Musik, kaum Gespräche. Du öffnest die Tür vorsichtiger als früher, weil selbst das Geräusch der Klinke schon zu viel sein kann. Vielleicht steht das Essen unangetastet neben dem Bett. Vielleicht planst du deinen Tag längst danach, wie viele Reize heute möglich sind. Vielleicht fragst du dich, warum wir bei Psytastic über eine schwere s
vor 5 Stunden5 Min. Lesezeit


Zwischen Hoffnung und Druck
Wie du Menschen mit Depression begleiten kannst, ohne ungewollt Druck aufzubauen Dein Partner sitzt wieder mit dir am Tisch. Vor wenigen Tagen war selbst das Aufstehen kaum möglich. Heute trinkt ihr gemeinsam einen Kaffee. Ihr sprecht über Belangloses, vielleicht fällt sogar ein kleines Lächeln. Für einen Augenblick wirkt alles ein wenig leichter. Du merkst, wie sich Erleichterung breitmacht. Langsam geht es wieder aufwärts, denkst du hoffnungsvoll. Am liebsten würdest du sag
15. Juli5 Min. Lesezeit


Wenn Freude sich auf einmal falsch anfühlt: „Warum es fremd erscheint, glücklich zu sein, wenn ein geliebter Mensch leidet“
Dein Arbeitsvertrag für deinen neuen Traumjob liegt unterschrieben auf dem Tisch! Endlich! Monatelang hast du auf diesen Tag hingearbeitet, Bewerbungen geschrieben, Gespräche geführt und gehofft, dass es diesmal klappt. Abends sitzt du mit deinem Partner auf dem Sofa. Eigentlich wolltet ihr deinen Erfolg feiern, vielleicht etwas essen gehen oder einfach nur gemeinsam glücklich sein. Doch dein Partner wirkt still, müde und leer. Seit Wochen geht es ihm nicht gut. Heute ist wie
8. Juli5 Min. Lesezeit




